Der österreichische Fernsehmoderator Reinhard Jesionek hat im Herbst 2021 den ORF, wo ab 1.12.2021 alle Mitarbeiter und Gäste, sofern sie persönlich dort auftreten 1G herrscht, verlassen.
Interviews und Kamingespräche, die ich sehr angenehm finde, weil sie die Polarisierung aufheben helfen könnten.
In der Reihenfolge, wie ich sie angesehen habe.
Journalismus zwischen Wirtschaft, Politik & Vierter Macht – Versagen die Medien in der Krise?
Hat sich die Idee einer Vierten Gewalt einfach überlebt? Ist der Haltungsjournalismus die einer neuen Zeit angemessene Art massenmedialer Produktion? Geht man diesen Fragen nach, stößt mach schnell auf viel grundlegendere: Welche Medien sind hier überhaupt gemeint? Was heißt Versagen? Und … um welche Krise oder Krisen geht es dabei?
Es diskutieren:
- Milena Preradovic (Journalistin, Moderatorin, Medientrainerin, Autorin)
- Michael Fleischhacker (Journalist, TV-Moderator, Medienmacher)
- Mag. Walter Schönthaler (Unternehmensberater, Autor, Hochschul-Lektor)
- Moderation: Reinhard Jesionek (TV-Moderator, Dozent)
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Zur Lage der Nation – Kamingespräch mit Roland Düringer, Günther Groissböck und Reinhard Jesionek
Der Schauspieler Roland Düringer, der Opernsänger Günther Groissböck und der Journalist und Moderator Reinhard Jesionek diskutieren im Kamingespräch mit Doris Peczar miteinander über die aktuelle gesellschaftliche und politischen Situation in Österreich, erzählen über ihre persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen in der Coronazeit und nehmen zur Lage der Nation Stellung.
Für Düringer war die aktulle gesellschaftspolitische Entwicklung absehbar, gibt es doch durchaus zahlreiche Beispiele in der Menschheitsgeschichte in der es zur Spaltung der Gesellschaft und zur Unterdrückung einzelner Gruppen gekommen ist. Er blickt den heranrollenden Ereignissen so gut es geht mit Gelassenheit entgegen und konzentriert sich darauf, zu reagieren und sein Leben trotz allem lebenswert zu gestalten, statt die Entwicklung aufhalten zu wollen.
Groissböck, der als aktiver Opernsänger beruflich die Welt bereist, sieht sich gezwungen, Kompromisse einzugehen, wenn er seinen Beruf weiter ausüben will und er ist damit konfrontiert einen Mittelweg zwischen seiner Überzeugung und der Einhaltung der strengen Coronaregeln zu finden. Bei seinen Auslandsaufenthalten erlebt er wie andere Länder bzw. Regierungen und Gesellschaften mit dem Covid-Thema umgehen. Durchwegs sei man vor allem in Großbritannien wesentlich lockerer, was die persönlichen Einschränkungen angeht, überhaupt hätte Österreich im Ausland hinsichtlich seiner Coronapolitik einen überaus schlechten Ruf, so der Opernsänger.
Jesionek, der sich erstmals im September im Rahmen der Zukunftskonferenz 2021 kritisch zur Berichterstattung mancher Leitmedien zum Coronathema geäußert hat, berichtet über seine Zeit im ORF, die dort wirkenden Kräfte und Regulatorien und die daraus resultierenden Ergebnisse, die dazu führen, dass im öffentlich-rechtlichen Rundfunk beim Coronathema in eine bestimmte Richtung kampagnisiert wird. Weiters schildert er seine Erfahrungen mit seinem direkten Umfeld und die scheinbare Unfähigkeit vieler Menschen, der Realität ins Auge sehen zu wollen.
Im Laufe des Kamingesprächs entwickelt sich vor dem ernsten Hintergrund der letzten 20 Monate eine sehenswerte, kurzweilige, sehr menschliche und auch humorige Diskussion zwischen Roland Düringer, Günther Groissböck und Reinhard Jesionek, die es so im staatlichen Fernsehen wohl eher nicht zu sehen geben wird.
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